Wandering minds.
Seems like it's been a while since my minds been connected to my heart
Brich den Blog an. Schreib was. Egal was. Hauptsache irgendwas.
Super Special oder sonst etwas.
Wie schön doch Schmerzen sind, jeden Tag ein neuer Tod.
Ich lebe um am Leben zu sein aber schon lange nehme ich nicht mehr am Leben teil. Ich habs aufgegeben mich einzubringen versuche mich nur noch anzupassen. Stunden gehen vorbei und du hast es geschafft zu leben, überleben aber ist es das wahre Leben ?
Die Alibis der anderen haben weder Hand noch Fuß und was mich am meisten daran stört, ich hab kein eigenes.
Ich laufe jedem ins offene Messer und blicke dann verwirrt auf die blutige Maße die aus mir kommt. Schlachtfeld, Minenfeld ich tanze hier ganz oben mit.
Jeder Schmerz systematisch analysiert und weggepackt denn Kranke wollen wir hier nicht.
Viel zu häufig wünsche ich mir einfach im Zug sitzen zu bleiben und einfach weiter zu fahren, wohin solls gehen ? Ich weiß es nicht.
Meine Routine ist keine, aber ich lüge es mir vor denn jeder, so scheint mir ist darauf besessen alles im Griff zu haben. Wer hier austickt ist Fehl am Platze und wird amputiert.
Frischfleisch für alle.
Und es ist schön wenn ein Windhauch dich streift weil du dann merkst, du spürst noch was.
Zwischen all den Dingen die dich bedrücken und dich zerpflücken empfindest du noch etwas.
Auch wenn du dich jede Nacht in deinem Bett verkriechst und weinst und schreist weil dein eigener dir gehörender Körper nicht so funktioniert wie du es möchtest, bist du froh über kleine Dinge, die dir zeigen das du doch eben noch was spürst.
Du lebst.
Überlebst.
Für dich.
Auch wenn es viele Menschen scheinbar gibt die dir sagen das sie dich schätzen, musst dir selbst treu bleiben, sei es ein Ende oder überleben.
Mit wem bist du abends allein im Bett ? Mit dir.
Aber selbst wenn dir dein eigenes Monster gefällt und du klar kommst, sehnst du dich nach jemandem der dich auffängt, der dir Halt gibt wenn das Monster verstecken spielen will.
Und wenn du dann ungesichter an einem Berg baumelst, weil dir versichert wurde das man dich sichert ?
Was ist dann ? Dann fällst du. Und du wirst es hören, das du daran Schuld bist. Deine blinde Vertrautheit in Menschen zerfetzt dich wenn du auf dem steinigen Boden Aufschlägst, aber wenn dir das dein Kopf sagt, singt dein Herz noch weiter Lieder.
Während du fällst wird das "don't worry be happy" eben ein Stückchen lauter und das "gib nicht auf" wird lauter und lauter und während du vertraust fällst du.
Es ist unglaublich schwer aufrichtig zu sich selbst zu sein wenn man vertrauen möchte aber man weiß das es eventuell tödlich ist.
Während du dich selbst ins Bett bringst denkst, es ist kalt hier allein.
Du musst alles mit dir selbst ausmachen, denn im Endeffekt ist vertrauen so unberechenbar.
Aber vielleicht ist das zerschmettern auch ok, weil es das alles Wert war.
Aber, wer weiß das schon ?
Vielleicht zieht jemand auch mittendrin wieder am Seil und hält es auf ?
Wie viel Macht ein Mensch über einen haben kann, wenn man ihn lässt.
Es ist absurd.




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